wie es ist
Es ist Herbst!
Dunkle Gedanken jagen durch meinen Kopf, versperren den Weg zu meinem Herzen und verursachen ein komisch dumpfes Gefühl im Bauch. Immer wieder halte ich den Kopf unter der Kapuze meiner Jacke gesenkt, höre den Regen und sehe die bunten Blätter am Boden. Ich schlafe viel und bin trotzdem ständig müde. Dann ist da auch noch dieser eine Tag im Jahr, der mich traurig macht obwohl jeder erwartet, dass man sich drauf freut. Okay ich genieße die Aufmerksamkeit, aber trotzdem fühle ich mich rund um diesenTag noch einsamer als sonst. Aber ich weiß, alles wird gut (irgendwann).
... weil morgen wirds besser sein, des woaß I g'wiß und wenns net is wirds besser werdn...(Werner Schmidbauer - Besser werdn)
seaandsuns - 18. Okt, 21:34
... wenn man nicht schlafen kann?
Es gab eine Zeit, da war es für mich fast selbstverständlich manchmal erst in den frühen Morgenstunden einzuschlafen. Immer mit der Frage im Kopf ob die Serie oder der Film den ich grade sehe mich daran hindert einzuschlafen oder mir hilft schneller zu schlafen. Nach der x-ten Folge der Serie kam dann meist doch irgendwoher der Schlaf gekrochen, für ein paar Stunden. Meist blieb ich dann länger liegen als ich eigentlich sollte und kam zu spät zu meinen Verpflichtungen. Damals hatte ich einen Zufluchtsort in den Weiten des Internet gefunden, wo ich des nächtens die schlaflosen Stunden zählen konnte und mich jedesmal darüber ärgerte wenn ich mal wieder verschlafen habe. Dort traf ich Menschen, die zu Freunden wurden und konnte neue Musikgruppen für mich entdecken. In der Zwischenzeit habe ich mich verändert und der Ort hat sich verändert. Es sind andere Menschen, die dort vorbeischauen und ich habe aufgehört mit den Hypes der neuen Bands mitzuhalten. Trotzdem kann ich mich nicht ganz von dem Ort trennen, denn es war mal sowas wie eine Heimat, ein Platz an dem Ängste und Sorgen verstanden wurden und ich nicht die einzige Verrückte bin, die unbedingt nach Hamburg ziehen will oder Kilometer weit fliegt / fährt um ein Konzert der Lieblingsband zu erleben. Meine Vernunft sagt mir, dass es eigentlich endlich Zeit ist zu gehen. Zeit ein reales Leben zu führen mit echten Freunden und tatsächlichen Gesprächen. Dennoch frage ich mich, was für ein Mensch ich wäre, wenn ich diesen Ort, die Menschen und die Musik nicht gefunden hätte.
seaandsuns - 10. Okt, 02:52
"Einen Platz auf dem man einmal so sein kann
wie man ist wer man ist" singen Kettcar in ihrem Lied "Am Tisch" wo es darum geht, dass sich Menschen verändern und Freundschaften zerbrechen. Doch für mich steht dieser Satz im Moment gerade für das Gegenteil, wenn man sich Freunden wieder annähert und sich nicht mehr verstellen muss.
Es war eine schöne Zeit, die ich gestern mit meinen Freundinnen verbracht habe, dabei hatte ich vor 2 Wochen noch Angst sie verloren zu haben.
seaandsuns - 13. Sep, 14:22
... wie es vor 10 Jahren war?
es war 1999
es war das Jahr der totalen Sonnenfinsternis
es war ein schöner Sommer
es war die Zeit der ersten Handys
es war eine harte und eine gute Zeit
es war verkuppelt werden
es war Herzklopfen und Hoffnung
es war reden darüber was man in ein paar Jahren machen will
es war traurig als es wieder vorbei war
es ist interessant zurückzublicken und zu sehen, dass nichts so ist wie man es sich damals vorgestellt hat. Was nicht heißt, dass ich in 10 Jahren nicht das erreichen kann von was ich jetzt träume.
seaandsuns - 29. Aug, 00:06
Ich wünsche mir ein Navigationsgerät für mein Leben.
Mit einem Bildschirm auf dem ich sehe, wann und wie ich mein nächstes Ziel erreiche und einer Stimme, die mir sagt welche Richtung ich einschlagen muss und mich warnt, wenn ich auf dem falschen Weg unterwegs bin.
seaandsuns - 15. Aug, 19:45
Wer will mich?
Edith Klinger würds wohl so formulieren:
"Wir haben hier heute 2 ganz liebe Katzerl, die ein neues Zuhause suchen!"
Beide Viecherl sind aktuell 11 Wochen alt und sind jederzeit bereit um in ihr neues Zuhause zu ziehen.
Also wer ein Platzerl frei hat, bitte, bitte, bitte, bei mir melden!
seaandsuns - 1. Aug, 15:10
So, das wars nun endgültig mit meinem Studium. Ein letzter stressiger Tag mit Nervosität, Bauchweh, Freude, Stolz und netten Leuten.
Was gibt es noch zu sagen außer: wir werden sehen was mir die Zukunft bringt und irgendwann wird dann alles gut!
seaandsuns - 4. Jul, 01:40
Ich seh alles verschwommen und es ist mir egal! Ich hab meine Brille abgenommen - muss nicht immer alles sehen.
Ich hab das Licht im ganzen Haus abgedreht,ist niemand da ausser mir - ich brauch kein Licht
Ich hör Musik von meinem Ipod, sie macht mich traurig, glücklich, einsam oder gibt mir Kraft - ich brauch sie zum überleben
Ich geh seit Wochen zu spät schlafen und eigentlich ist es egal - aber ich brauch doch meinen Schlaf.
Ich denk an jemanden und frag mich warum - ich bin doch gewohnt allein zu sein.
Ich blogge und frag mich für wen - liest doch eh einer.
Ich spür die Schmerzen im Nacken - sollt mal wieder Schwimmen gehen.
seaandsuns - 17. Jun, 23:18
1 Woche Schottland =
- ich hab endlich Loch Ness gesehen
- ich war endlich wieder in Edinburgh
- ich hab mein Starbucks Pflichtprogramm erfüllt und bin in den Princess Street Gardens gesessen
- ich bin wieder rumgelaufen und hab nette Fotomotive gefunden
- ich hab mir endlich meinen, mir selbst versprochenen, IPod gekauft
- ich Haggis gekostet
- ich war endlich wieder (so gut wie) am Meer
- endlich mal wieder quatschen und in der Sonne sitzen
- ich bin abends in Inverness herumspaziert
und noch vieles mehr!
seaandsuns - 31. Mai, 23:28
So lautet einer der Sätze, der mir vom gestrigen Poetry Slam in der ARGE Kultur im Ohr geblieben ist.
Was ein Poetry Slam ist und Beispiele dafür hab ich hier ja schon mal gebracht. Jetzt wars endlich Zeit für meinen ersten Slambesuch. Nach dem Motto "grade noch in meinem
Blog und schon in meinem realen Leben" stand ich dann auch mal neben Sebastian 23.
seaandsuns - 9. Mai, 10:18