Es ist Herbst!
Dunkle Gedanken jagen durch meinen Kopf, versperren den Weg zu meinem Herzen und verursachen ein komisch dumpfes Gefühl im Bauch. Immer wieder halte ich den Kopf unter der Kapuze meiner Jacke gesenkt, höre den Regen und sehe die bunten Blätter am Boden. Ich schlafe viel und bin trotzdem ständig müde. Dann ist da auch noch dieser eine Tag im Jahr, der mich traurig macht obwohl jeder erwartet, dass man sich drauf freut. Okay ich genieße die Aufmerksamkeit, aber trotzdem fühle ich mich rund um diesenTag noch einsamer als sonst. Aber ich weiß, alles wird gut (irgendwann).
... weil morgen wirds besser sein, des woaß I g'wiß und wenns net is wirds besser werdn...(Werner Schmidbauer - Besser werdn)
Es gab eine Zeit, da war es für mich fast selbstverständlich manchmal erst in den frühen Morgenstunden einzuschlafen. Immer mit der Frage im Kopf ob die Serie oder der Film den ich grade sehe mich daran hindert einzuschlafen oder mir hilft schneller zu schlafen. Nach der x-ten Folge der Serie kam dann meist doch irgendwoher der Schlaf gekrochen, für ein paar Stunden. Meist blieb ich dann länger liegen als ich eigentlich sollte und kam zu spät zu meinen Verpflichtungen. Damals hatte ich einen Zufluchtsort in den Weiten des Internet gefunden, wo ich des nächtens die schlaflosen Stunden zählen konnte und mich jedesmal darüber ärgerte wenn ich mal wieder verschlafen habe. Dort traf ich Menschen, die zu Freunden wurden und konnte neue Musikgruppen für mich entdecken. In der Zwischenzeit habe ich mich verändert und der Ort hat sich verändert. Es sind andere Menschen, die dort vorbeischauen und ich habe aufgehört mit den Hypes der neuen Bands mitzuhalten. Trotzdem kann ich mich nicht ganz von dem Ort trennen, denn es war mal sowas wie eine Heimat, ein Platz an dem Ängste und Sorgen verstanden wurden und ich nicht die einzige Verrückte bin, die unbedingt nach Hamburg ziehen will oder Kilometer weit fliegt / fährt um ein Konzert der Lieblingsband zu erleben. Meine Vernunft sagt mir, dass es eigentlich endlich Zeit ist zu gehen. Zeit ein reales Leben zu führen mit echten Freunden und tatsächlichen Gesprächen. Dennoch frage ich mich, was für ein Mensch ich wäre, wenn ich diesen Ort, die Menschen und die Musik nicht gefunden hätte.
Ned scho wider der Nebel aufm Feld.
Ned scho wieder der Tau aufm Gras.
Des ko doch ned scho der Sommer gwesn sei.
Der erste der heier "i glaub es herbstlt" sogt, der kriagt a Watschn.
Ned scho wieder de Blattl aufm Weg.
Ned scho wieder koide Finger beim Radlfahrn
Der Herbst is wia a lang ausgmachter Bsuach von de Verwandten:
Zerst is no ewig hi, dann daadsd as a Zeitla am liabstn absagn, und auf oamoi stengas alle in da Tür, und am End wünscht da fast, sie daadn dobleibn, weil es kummt eh nix Bessers nach.
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"Einen Platz auf dem man einmal so sein kann
wie man ist wer man ist" singen Kettcar in ihrem Lied "Am Tisch" wo es darum geht, dass sich Menschen verändern und Freundschaften zerbrechen. Doch für mich steht dieser Satz im Moment gerade für das Gegenteil, wenn man sich Freunden wieder annähert und sich nicht mehr verstellen muss.
Es war eine schöne Zeit, die ich gestern mit meinen Freundinnen verbracht habe, dabei hatte ich vor 2 Wochen noch Angst sie verloren zu haben.
Songs an einem Sommerabend ist ein seit 1987 jährlich stattfindendes zweitägiges Musikfestival, das vom BR-Moderator Ado Schlier konzipiert wurde, der in seiner Eigenschaft als künstlerischer Leiter des Festivals seit jeher für dessen Programmgestaltung verantwortlich ist [1].
Veranstaltungsort sind von Anbeginn des Festivals an die Klosterwiesen vor dem oberfränkischen Kloster Banz bei Bad Staffelstein. Das Festival findet inzwischen schon traditionell am ersten Freitag und Samstag im Juli statt; an beiden Tagen wird grundsätzlich das gleiche Programm gespielt, die Besucherzahl beläuft sich auf zirka 5000 Besucher je Abend.
Im Rahmen des Festivals wird der „Nachwuchsförderpreis für junge Songpoeten“ der Hanns-Seidel-Stiftung verliehen. Der eigentliche Wettbewerb findet am Donnerstag vor dem Festival statt, die Preisträger treten dann in der Regel im Rahmen des Festivals auf.