was tun...
... wenn man nicht schlafen kann?
Es gab eine Zeit, da war es für mich fast selbstverständlich manchmal erst in den frühen Morgenstunden einzuschlafen. Immer mit der Frage im Kopf ob die Serie oder der Film den ich grade sehe mich daran hindert einzuschlafen oder mir hilft schneller zu schlafen. Nach der x-ten Folge der Serie kam dann meist doch irgendwoher der Schlaf gekrochen, für ein paar Stunden. Meist blieb ich dann länger liegen als ich eigentlich sollte und kam zu spät zu meinen Verpflichtungen. Damals hatte ich einen Zufluchtsort in den Weiten des Internet gefunden, wo ich des nächtens die schlaflosen Stunden zählen konnte und mich jedesmal darüber ärgerte wenn ich mal wieder verschlafen habe. Dort traf ich Menschen, die zu Freunden wurden und konnte neue Musikgruppen für mich entdecken. In der Zwischenzeit habe ich mich verändert und der Ort hat sich verändert. Es sind andere Menschen, die dort vorbeischauen und ich habe aufgehört mit den Hypes der neuen Bands mitzuhalten. Trotzdem kann ich mich nicht ganz von dem Ort trennen, denn es war mal sowas wie eine Heimat, ein Platz an dem Ängste und Sorgen verstanden wurden und ich nicht die einzige Verrückte bin, die unbedingt nach Hamburg ziehen will oder Kilometer weit fliegt / fährt um ein Konzert der Lieblingsband zu erleben. Meine Vernunft sagt mir, dass es eigentlich endlich Zeit ist zu gehen. Zeit ein reales Leben zu führen mit echten Freunden und tatsächlichen Gesprächen. Dennoch frage ich mich, was für ein Mensch ich wäre, wenn ich diesen Ort, die Menschen und die Musik nicht gefunden hätte.
Es gab eine Zeit, da war es für mich fast selbstverständlich manchmal erst in den frühen Morgenstunden einzuschlafen. Immer mit der Frage im Kopf ob die Serie oder der Film den ich grade sehe mich daran hindert einzuschlafen oder mir hilft schneller zu schlafen. Nach der x-ten Folge der Serie kam dann meist doch irgendwoher der Schlaf gekrochen, für ein paar Stunden. Meist blieb ich dann länger liegen als ich eigentlich sollte und kam zu spät zu meinen Verpflichtungen. Damals hatte ich einen Zufluchtsort in den Weiten des Internet gefunden, wo ich des nächtens die schlaflosen Stunden zählen konnte und mich jedesmal darüber ärgerte wenn ich mal wieder verschlafen habe. Dort traf ich Menschen, die zu Freunden wurden und konnte neue Musikgruppen für mich entdecken. In der Zwischenzeit habe ich mich verändert und der Ort hat sich verändert. Es sind andere Menschen, die dort vorbeischauen und ich habe aufgehört mit den Hypes der neuen Bands mitzuhalten. Trotzdem kann ich mich nicht ganz von dem Ort trennen, denn es war mal sowas wie eine Heimat, ein Platz an dem Ängste und Sorgen verstanden wurden und ich nicht die einzige Verrückte bin, die unbedingt nach Hamburg ziehen will oder Kilometer weit fliegt / fährt um ein Konzert der Lieblingsband zu erleben. Meine Vernunft sagt mir, dass es eigentlich endlich Zeit ist zu gehen. Zeit ein reales Leben zu führen mit echten Freunden und tatsächlichen Gesprächen. Dennoch frage ich mich, was für ein Mensch ich wäre, wenn ich diesen Ort, die Menschen und die Musik nicht gefunden hätte.
seaandsuns - 10. Okt, 02:52









